Farben der Ukraine auf einer Ziegelwand
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Krieg in Europa: Ursachen und Folgen

Der Krieg in der Ukraine hält die Welt in Atem. Was bedeutet der russische Angriff für Europa und die Welt, für unsere äußere Sicherheit und die Politik im Inneren, für das künftige Miteinander auf staatlicher, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Ebene? Die Fragen sind komplex, die Antworten ebenso, vieles wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

Um die Hintergründe des bewaffneten Konflikts besser einordnen und mögliche Folgen abschätzen zu können, startet das WZB die Reihe "Krieg in Europa. Ursachen und Folgen". Sie bietet den Forscherinnen und Forschern des WZB eine Plattform, ihre Gedanken, Analysen und Forschungsfragen mit einer interessierten Öffentlichkeit zu teilen. 

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Eine Wahlzeitung der Selenskyj-Partei Diener des Volkes im Wahlkampf 2019
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Die Analyse von ukrainischen Wahlprogrammen seit 1994 zeigt, dass sich Putins Erzählung vom wachsenden Nationalismus im Land nicht belegen lässt, schreiben Pola Lehmann und Sven Regel.

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Studien zu den gesellschaftlichen Auswirkungen Kriegs

 

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) stellt auf seiner Webseite eine Sammlung bereit, in der aktuelle Forschungsprojekte zu den Auswirkungen des Kriegs gegen die Ukraine auf die deutsche Gesellschaft sowie Studien zu Migration und Flucht in diesem Kontext zusammengetragen werden.

 

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Ukrainisch-polnische Grenze, Grenzpfeiler auf der Linie zwischen den beiden Ländern. Die Außengrenze der Europäischen Union.
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Manche sind gleicher

Die Aufnahme vor dem Krieg in der Ukraine betroffener Menschen offenbart varriierende Einstellungen gegenüber verschiedenen Flüchtlingsgruppen in Europa. Rebecca Wetter und Benjamin Schulz über den Zusammenhang von ethnischen Grenzen und europäischer Aufnahmebereitschaft.

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Günther Schmid
Barbara Schlüter

Putins Ressourcenfluch

Die immensen Rohstoffvorräte begünstigen in Russland wirtschaftliche Monostrukturen. Russland droht zu einem Entwicklungsland zu werden. Warum es nach Kriegsende kühne Ideen für eine neue und faire globale Handelsordnung braucht, erklärt WZB-Emeritus Günther Schmid.

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Hannah Zagel steht vor dem Neubau des WZB.
Anna Kluge

Krieg und reproduktive Gesundheit

Auch im Krieg in der Ukraine wird die reproduktive Selbstbestimmung von Menschen massiv verletzt. Darunter leiden vor allem Frauen. Eine Analyse von Hannah Zagel

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Tetiana Kostiuchenko (links) und Carla Hornberg
Frederic Jage-Bowler

Wie Migrantennetzwerke verbinden

Ein Interview mit der ukrainischen Soziologin Tetiana Kostiuchenko über ihre Forschung, die Wiederaufnahme der Online-Lehre und wie sie das Thema Krieg in den Lehrplan integriert.

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Zwei Menschenschatten und Europasterne
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Frieden schaffen: nicht nur mit Waffen

Für einen nachhaltigen Frieden mit und nicht gegen Russland braucht es ein sozialeres und demokratischeres Europa, schreibt WZB-Emeritus Günther Schmid.

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Pokerspiel mit Karten und Chips
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Konflikt und Entschlossenheit

Die WZB-Ökonomen Daniele Caliari und Tilman Fries zeigen, wie sich Putins Verhalten im Ukraine-Krieg mit Hilfe der Spieltheorie erklären lässt.

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Antike Kasse
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Auch die relativen Preise ändern sich

Wie sich der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Ängste der Menschen auf die Preisbildung auswirken, zeigt WZB-Direktor Steffen Huck.

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Tamara (links) und Sophia
Claudia Roth

“Forschung zur Ukraine sichtbarer machen”

Die ukrainische Soziologin Tamara Martsenyuk spricht im Interview über ihre Forschung zu Frauen im Militär, ihre Flucht aus Kyiv und was dies für ihre Arbeit bedeutet.

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Russian and Ukrainian Passport2
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Der Pass als Waffe

Wie Russland die Staatsbürgerschaft als Instrument imperialer Expansion einsetzt - in der Ukraine als jüngstes Beispiel, beschreibt der Historiker und Jurist Dieter Gosewinkel. 

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Gaspipeline
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Globale Verflechtungen neu ausrichten

Der Ukrainekrieg hat die strategische Energieabhängigkeit und Anfälligkeit der EU für autoritären politischen Druck offenbart. Grzegorz Lechowski und Monika Köppl-Turyna analysieren die Herausforderungen und mögliche Schritte hin zu einer größeren geopolitischen Resilienz der EU.

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Soysal Thumbnail

Eine Probe für Europas neue Einheit

Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat europaweit Solidarität ausgelöst. Bei der Aufnahme der Kriegsflüchtlinge agiert Europa so einig wie selten. Ob die EU-Flüchtlingspolitik auch langfristig ihren Herausforderungen gewachsen ist, wird sich zeigen, so WZB-Forschungsprofessorin Yasemin Soysal in ihrem Beitrag zur WZB-Veranstaltung "Social Science Perspectives on War".

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Ungarische Flagge am Parlamentsgebäude in Budapest
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Ungarn

Wahlen im Schatten des Krieges

Am Sonntag wird in Ungarn ein neues Parlament gewählt. Wie der russische Krieg in der Ukraine die Dynamik des Wahlkampfes und Viktor Orbáns Haltung zu Russland verändert hat, beschreiben Endre Borbáth und Jan Philipp Thomeczek.

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Pressefoto Portrait Koopmans 1 (David Ausserhofer)
David Ausserhofer

Was, wenn Russland gewinnt?

Die Zukunft der Ukraine ist auch die Zukunft der liberalen Demokratie, schreibt WZB-Direktor Ruud Koopmans. Der Westen habe daher auch ein strategisches Interesse, das Land nach Kräften zu untersützen.

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Ukrainische Verteidigungsanlage
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Demokratie als Bedrohung

Eine unvollständige demokratische Transformation erhöht das Risiko kriegerischer Auseinandersetzungen, zeigt der Politikwissenschaftler Bernhard Weßels.

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Getarnter Panzer der Bundeswehr bei einer Taktikübung
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Aufrüstung allein ist noch kein Konzept

Die Eindämmung der russischen Expansion ist jetzt die drängendste Aufgabe - danach muss eine neue Kooperation mit Russland beginnen. Eine Isolation Russlands darf es nicht geben, schreiben Wolfgang Merkel und Wolfgang Schroeder.

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Online-Veranstaltung am Mittwoch, 30. März

„Wir schaffen das“ – aber wie?

Der Krieg in der Ukraine verstärkt die Herausforderungen für die Bildungs- und Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen in Berlin und Deutschland. Welche Aufgaben sind die dringlichsten? Welche Schritte müssen jetzt von Politik, Verwaltung, Schulen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft getan werden? Welche langfristigen Perspektiven müssen dabei im Blick bleiben? Diese Fragen diskutierten Forschende des WZB mit Vertreter:innen der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Heinrich-Böll-Stiftung auf einer Online-Veranstaltung am 30. März 2022.

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Porträtfoto Agne Kajackaite
David Ausserhofer

Ein Appell gegen die Ignoranz

Unsere Forscherin Agne Kajackaite wurde in Litauen geboren, als es noch zur Sowjetunion gehörte. Als sie dieses sehr persönliche Stück für unsere Reihe schrieb, jährte sich der Tag, an dem ihr Heimatland die Unabhängigkeit von der Sowjetunion erklärte, zum 32. Mal.

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Kiew St.-Andreas-Kirche
Stadtansicht Kiew / Ilya Cher / unsplash

Entscheidung, Krieg und Identität

Selten erleben wir die Kraft der Identität so machtvoll wie in diesen Wochen in der Ukraine. Was das für das Entscheidungsverhalten der Menschen bedeutet, beschreibt Ökonom und WZB-Direktor Steffen Huck.

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Porträt Michael Zürn
Martin Funck

Post Bellum: Vier Szenarien

Keiner weiß heute, wie die Welt nach dem Ende des Kriegs in der Ukraine aussehen wird. Doch mindestens vier Szenarien sind denkbar, analysiert WZB-Direktor Michael Zürn.

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Ukraine Blog  Veranstaltungsseite
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Diskussion am WZB

Forscherinnen und Forscher des WZB beleuchteten am 15. März in einer Online-Veranstaltung Ursachen und Folgen des Kriegs aus sozialwissenschaftlicher Perspektive. Weitere Veranstaltungen zum Thema werden folgen.

Das WZB in den Medien

Radio Österreich 1, 8. September 2022
Krieg in Europa - und keine Aussicht auf Frieden?
Interview mit Wolfgang Merkel

Der Tagesspiegel, 9. August 2022
Was Berichte anrichten
Gastbeitrag Olga Konsevych

LSE Blog, 20. Juni 2022
Do Russians want to punish fellow citizens who oppose the war in Ukraine? Evidence from an online experiment
Beitrag von Philipp Chapkovski und Alexei Zakharov

 

WZB-Presseecho zum Krieg in der Ukraine im Überblick