Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d)

Stellenbeschreibung

Das WZB sucht für die Forschungsgruppe „Politik der Digitalisierung“ (Leitung: Professor Dr. Jeanette Hofmann) im Schwerpunkt „Digitalisierung und gesellschaftlicher Wandel“ ab dem 01. Dezember 2020 oder zum nächstmöglichen Termin und befristet bis 31.01.2022 mit 65% der regulären Arbeitszeit (derzeit 25,35 Wochenstunden)

einen/eine wissenschaftliche Mitarbeiter/in (m/w/d).

Die Forschungsgruppe „Politik der Digitalisierung“ (POLDI) untersucht die Deutung, Aushandlung und Regelung der digitalen Transformation. Die Stelle ist in dem drittmittelgeförderten, internationalen Verbundprojekt (DFG/ORA) „Oversight and intelligence networks: Who guards the guardians?“ (GUARDINT) angesiedelt.

GUARDINT befasst sich mit der demokratischen Kontrolle digitaler und transnationaler Nachrichtendienstüberwachung. Es handelt sich um einen internationalen Projektverbund von Forscher/innen aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland mit interdisziplinärer Ausrichtung. Im Teilprojekt des WZB wird die Methode für einen „Intelligence Oversight Index“ (IOI) entwickelt, der die Qualität demokratischer Nachrichtendienstkontrolle in verschiedenen Ländern erfasst und vergleichbar macht.

Ihre Aufgaben:

  • Recherche und Auswertung von Primärquellen und Fachliteratur zu digitaler Überwachung und Nachrichtendienstkontrolle
  • Durchführung empirischer Forschung, v.a. Experten-Interviews, Fokusgruppen
  • Eigenverantwortliche Mitwirkung an der methodischen Entwicklung des „Intelligence Oversight Index“
  • Unterstützung der Projektleitung bei Planung und Koordination des Projekts
  • Verfassen von wissenschaftlichen Fachartikeln
  • Präsentation von Projektergebnissen auf Fachkonferenzen
  • Mitwirkung am Folgeantrag des Projekts
  • Die Möglichkeit zur Dissertation ist gegeben

Ihre Voraussetzungen:

  • Sehr gut abgeschlossenes Hochschulstudium (M.A.) der Politikwissenschaft, der Soziologie, der Kommunikationswissenschaft oder einer vergleichbaren Fachdisziplin
  • Hohes Interesse am Thema Überwachung und Nachrichtendienstkontrolle
  • Sehr gute Kenntnisse qualitativer und quantitativer Methoden der Sozialforschung
  • Gute Kenntnisse in mindestens zwei der folgenden Bereiche: digitale Überwachung, Datenschutz, Nachrichtendienstkontrolle, Demokratietheorie, vergleichende Sozial- oder Politikwissenschaft
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Hohes Maß an Eigenständigkeit und Kommunikationsvermögen
  • Bereitschaft zu Reisen ins europäische und außereuropäische Ausland

Unser Angebot: TVöD E13

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Wir schätzen Vielfalt und begrüßen alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung. Das WZB fordert Frauen und Personen mit Migrationshintergrund ausdrücklich zur Bewerbung auf.

Bewerbungsunterlagen:

  • Lebenslauf sowie einschlägige Zeugnisse
  • Anschreiben (max. 1,5 Seiten)
  • Textprobe mit thematischem Bezug zum Projekt (max. 2 Seiten)

Als Textprobe eignet sich ein bestehender Text oder eine Skizze über eigene Ideen für die Gestaltung einer Dissertation oder eines Fachartikels mit Bezug zum Thema des Projekts.  

Wir bitten um Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen ausschließlich in elektronischer Form und in max. zwei pdf-Dokumenten (max. 4 MB) bis zum 20.10.2020 und unter Angabe der Referenz „DOK GUARDINT“ an:

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH

Selda Graumann

Email: bewerbungen-poldi [at] wzb.eu

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich Anfang November, in der 45. Kalenderwoche 2020, statt

Bewerbungsschluss
Ansprechpartner

Selda Graumann
bewerbungen-poldi [at] wzb.eu

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