Neue WZB-Mitteilungen

Es wird eng - ein Heft über Amerika

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 picture alliance / robertharding
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Der Vorwahlkampf in den Vereinigten Staaten läuft an. Doch nicht erst jetzt blicken Beobachterinnen und Beobachter gebannt auf die politische Lage in den Vereinigten Staaten von Amerika. In der amerikanischen Gesellschaft treten Verwerfungen zutage, deren Vorgeschichte weit zurückreicht. Das jedenfalls zeigen die Analysen in der neuen Ausgabe der WZB-Mitteilungen.

Donald Trump, die von ihm verkörperte Ideologie und sein aggressiver Politikstil beschäftigen mehrere Autor*innen. Peter J. Katzenstein sieht den aktuellen Präsidenten als Erben des frühen Präsidenten Andrew Jackson und seines Ethnonationalismus (Das Problem heißt nicht Donald Trump). Kilian Lüders und Wolfgang Merkel beschreiben die tiefen Gräben in der amerikanischen Gesellschaft, die den Aufstieg Trumps mit ermöglicht haben (Tiefe Gräben in der politischen Kultur). Ähnlich argumentiert Swen Hutter, der die Rolle der sozialen Bewegungen außerhalb der klassischen Parteien analysiert (Radikale Dynamik). Den Vergleich mit der deutschen Situation seit dem Auftreten der AfD wagen Heiko Giebler, Magdalena Hirsch und Koautor*innen (Populistisch wählen?). Das Panorama wird ergänzt durch Beiträge zur Erwerbsarmut, zur Mitbestimmung von US-Arbeitnehmer*innen, zu Gewerkschaften und zur experimentellen Ökonomie.

Die WZB-Mitteilungen erscheinen vierteljährlich und gewähren Einblicke in die Forschungsarbeit am WZB. Die Zeitschrift kann unentgeltlich im Abonnement bezogen werden. Die aktuelle Ausgabe Juni 2019 finden Sie hier.

02.07.2019/kes