Forschungsprofessur
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Die Forschungen dieser neu eingerichteten Professur widmen sich in erster Linie normativen Fragen der Herausbildung transnationaler politischer Institutionen. Dabei spielt der Begriff der Legitimität eine zentrale Rolle – die er allerdings nur dann spielen kann, wenn er mit anderen Prinzipien, insbesondere solchen der Demokratie, der Menschenrechte und der Gerechtigkeit, verknüpft wird. Dies wirft einerseits philosophische Begründungsfragen in einer kulturell pluralistischen Welt auf, und andererseits ist nach der Vermittlung solcher Prinzipien mit transnationalen Institutionen zu fragen.

Diese Forschungsfragen sollen in enger Kooperation mit den Kollegen Michael Zürn und Mattias Kumm sowie anderen ForscherInnen am WZB verfolgt werden. Grundlage dafür sind die Arbeiten, die in Normativity and Power (Oxford University Press 2017; Normativität und Macht, Suhrkamp 2015) versammelt sind; die Thematik transnationaler Gerechtigkeit wird weiterentwickelt in „A Critical Theory of Transnational (In-)Justice“, in Thom Brooks (Hg.), Oxford Handbook of Global Justice (Oxford University Press, in Vorbereitung).

Politische Theorie in den Medien

Findet Demo; Demokratie scheint fast zu einer Art Schimpfwort geworden zu sein. Doch das Streben danach ist grundlegend
Rainer Forst erwähnt in: Süddeutsche Zeitung, 11. August 2021

Politik ohne Vernunft führt ins Verderben
Interview mit Rainer Forst in: Frankfurter Rundschau, 25. Juni 2021

Das Recht, Unfug Unfug zu nennen
Interview mit Rainer Forst in: Köllner Stadt-Anzeiger, 08. Juni 2021

Eingefrorene Zeit
Beitrag von Rainer Forst in: F.A.Z. Rhein-Main-Zeitung, 27. März 2021

Gerechtigkeit. Was sonst?
Beitrag von Rainer Forst in: Die Zeit, 11. Februar 2021

Forschungsprofessor

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