WZB - Berlin Social Science Center

Bild
Menschenmenge
unsplash
Schlaglichter aus der WZB-Forschung

Die Corona-Krise verändert das Leben des Einzelnen und das Zusammenleben der Vielen massiv. Wie nachhaltig sind diese Entwicklungen? Wird die Gesellschaft nach Corona eine andere sein? In der Reihe stellen Forscherinnen und Forscher des WZB ab sofort regelmäßig erste Analysen, Überlegungen und Hypothesen vor.

Bild
David Ausserhofer
David Ausserhofer
Corona und die Folgen

Zum Auftakt unserer neuen Reihe erklärt Ökonom Steffen Huck, warum Entscheider Wachstumskurven verstehen müssen.

Der Alltag der Menschen hat sich durch das Corona-Virus in kurzer Zeit gravierend verändert. Um herauszufinden, welche konkreten Auswirkungen diese rasante Entwicklung auf die Arbeitssituation und das Familienleben der Menschen in Deutschland hat, starten die Wissenschaftler*innen Mareike Bünning, Lena Hipp und Stefan Munnes unter corona-alltag.de eine Online-Umfrage.

Corona Update

Wie alle Berliner Universitäten und Forschungseinrichtungen befindet sich das WZB seit  20. März 2020 bis auf Weiteres im Präsenznotbetrieb. Vor Ort dürfen nur noch Mitarbeiter*innen sein, die für die Aufrechterhaltung des Minimalbetriebs zwingend sind. Für externe Besucher bleibt das Gebäude geschlossen. Die Kantine stellt ihren Betrieb ab 23. März 2020 ein. Die überwiegende Mehrheit der WZB-Beschäftigten wird im Homeoffice ihrer Arbeit nachgehen. Über die aktuellen Entwicklungen informieren wir hier sowie auch über Twitter.

Bild
Titelseite Vertrauensfrage

Vertrauen ist eine zentrale Währung unseres Miteinanders - nicht nur in Zeiten von Corona. Wie Menschen einander vertrauen und wo wir aktuell eine Vertrauenskrise erleben, zeigen Jutta Allmendinger und Jan Wetzel in ihrem neuen Buch.

Mütter werden in Bewerbungsverfahren benachteiligt und seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen als Frauen ohne Kinder. Väter werden hingegen ebenso häufig eingeladen wie Männer ohne Kinder. Das hat WZB-Wissenschaftlerin Lena Hipp in einer Studie über die Jobchancen von Eltern und Menschen ohne Kinder herausgefunden. Für die Studie wurden über 800 fiktive Bewerbungen auf reale Stellenangebote versandt.

Jeder sechste Beschäftige und jeder vierte Auszubildende in Berlin ist bei einem der 50 größten Berliner Unternehmen angestellt. Im Vergleich: Die Personalausgaben dieser Unternehmen entsprechen der Hälfte der Gesamtausgaben des Berliner Senats (2017 betrug das Budget ca. 26,7 Mrd.). Diese 50 Unternehmen haben einen großen Einfluss auf die Beschäftigungsstrukturen in Berlin. Doch wie steht es dort um Beschäftigung, Mitbestimmung und Ausbildung? Robert Scholz hat das untersucht.

Wenn Arbeitnehmer*innen sich vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes ängstigen, hat das schwerwiegende Folgen – für sie selbst und die Unternehmen. Starker Kündigungsschutz lindert die subjektive Arbeitsplatzunsicherheit nicht, Arbeitslosenunterstützung schon. Im neuen WZBrief Arbeit „In Sorge um den Arbeitsplatz. Wie die Arbeitsmarktpolitik Jobunsicherheit beeinflusst“ beschreibt die WZB-Wissenschaftlerin Lena Hipp, wie die Sorge um den Arbeitsplatz verringert werden kann und welche Regeln transparenter werden müssen.

Stellenangebote

Seitenstruktur
Beschreibung

Administrative Geschäftsführung

Seitenstruktur
Beschreibung

Forschungsgruppe Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung

Seitenstruktur
Beschreibung

Einkauf und Liegenschaften

Weitere Stellenangebote

Forschung

Das WZB erforscht grundlegende gesellschaftliche Fragen. Unsere thematischen Schwerpunkte sind Bildung und Arbeit, Migration, Demokratie, Märkte und Entscheidung, internationale Politik und Recht. Am WZB arbeiten Forscherinnen und Forscher verschiedener Disziplinen zusammen – vor allem aus der Soziologie, der Politikwissenschaft, der Ökonomie, der Rechtswissenschaft und der Psychologie.