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Wenig Frauen in der zweiten Reihe

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Jeyhun Alizade links und Fabio Ellger rechts
Bernhard Ludewig / David Ausserhofer

Die Beleidigungen, Bedrohungen und tätlichen Angriffe, denen kommunalpolitisch Engagierte immer stärker ausgesetzt sind, führen nicht dazu, dass Frauen sich aus diesem Feld zurückziehen. Eine Studie der WZB-Forscher Jeyhun Alizade und Fabio Ellger mit internationalen Co-Autoren belegt für Deutschland anhand von Statistiken und Umfragedaten: Weder die Häufigkeit noch die Schwere politischer Angriffe beeinflussen den Anteil von Kandidatinnen auf den Wahllisten der betroffenen Gemeinden negativ.

WZB-Bericht 2024/2025

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Titelbild WZB Bericht 20242025

Der neue WZB-Bericht ist online. Blicken Sie mit uns zurück auf zwei bewegte Jahre am WZB: Entdecken Sie neue Gesichter, besondere Highlights, wichtige Debatten und das, was uns in Zukunft bewegt. Jetzt lesen, schauen und entdecken! 

Unternehmen tragen stark zum Gender Wage Gap bei

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Illustration: Auf hellem beige Hintergrund liegt ein schräg dargestellter roter Teppich; rechts geht ein Mann in blauem Anzug mit Umhängetasche nach rechts, links hängt spiegelverkehrt unter dem Teppich eine Frau im blauen Kostüm kopfüber und hält einen Notizblock — minimalistische, symbolische Darstellung.
Afry Harvy/Getty Images Plus

Etwa ein Drittel der Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen sind darauf zurückzuführen, wie Unternehmen ihre Beschäftigten bezahlen. Das ergibt die Analyse von Daten zu Einkommen und Arbeitszeiten aller Beschäftigten im privaten Sektor in zehn europäischen Ländern und Washington für die Jahre 2010 bis 2019. In diesem Vergleich sticht Deutschland negativ hervor: Nirgends ist der Beitrag der Unternehmen zum Gender Wage Gap so hoch. 

Jürgen Kocka wird 85

Er leitete das WZB in Zeiten des Umbruchs: Der Sozialhistoriker Jürgen Kocka, WZB-Präsident von 2001 bis 2007, feiert am 19. April runden Geburtstag. Eine Würdigung von Dagmar Simon. 

Europa bei KI-Nutzung am Arbeitsplatz hinter den USA

Die Nutzung von KI am Arbeitsplatz unterscheidet sich erheblich zwischen verschiedenen Ländern. Das zeigt eine neue Studie von WZB-Präsidentin Nicola Fuchs-Schündeln, Jonas Jessen (WZB) und US-amerikanischen Forschern.

Wahlmöglichkeiten machen Apps verantwortlicher

Christina Timko und Maja Adena (WZB)  haben untersucht, ob sich die Zielsetzung von App-Produzenten, die Nutzerbindung zu erhöhen, mit mehr Transparenz und Nutzerwahl vereinbaren lässt. Dafür haben sie eine News-App entwickelt. 

Call zur 2. Interdisziplinären WZB-Jahreskonferenz

Challenges to International Orders: Causes and Consequences” ist der Titel unserer 2. Interdisziplinären WZB-Jahreskonferenz, die vom 7. bis 9. Oktober 2026 am WZB stattfindet. Wir freuen uns, wenn Sie den Call for Papers teilen.

Herkunft und Anstrengung

Die soziale Herkunft prägt, wie sehr Kinder sich anstrengen. Anreize in der Schule können sozioökonomische Ungleichheiten aber verringern, wie eine neue Studie von Jonas Radl und Heike Solga zeigt.

Policy Brief: Strategien gegen Rechtsaußen untersucht

Die Zivilgesellschaft nutzt vielfältige Strategien in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus. Im Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung wurden diese Strategien analysiert - nachzulesen in einem neuen Policy Brief.

Wie uns der Meritokratieglaube prägt

Wer gut ist, kommt voran – Erfolg beruht auf individueller Leistung. So lautet kurz gefasst die Formel der Meritokratie. Nicht alle freilich sind überzeugt von dieser Formel. Rebecca Wetter, Gastforscherin der Abteilung Ausbildung und Arbeitsmarkt, hat am WZB zum Thema Meritokratieglauben geforscht und ihre Dissertation dazu verfasst. Es ging unter anderem um die Frage, welche Auswirkungen der Glaube an die Leistungsgesellschaft auf den Einzelnen und die Gesellschaft hat.