Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (w/m/d) (ID 426)
Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) sucht für die Forschungsgruppe „Recht und Steuerung im Kontext sozialer Ungleichheiten“ unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Wrase
eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (w/m/d) (ID 426)
zum 01.01.2027 bis zum 31.12.2027. Die Stelle umfasst einen Umfang von 20% der regulären wöchentlichen Arbeitszeit (derzeit 7,8 Wochenstunden). Die Anstellung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung durch den Drittmittelgeber.
Das WZB ist das größte sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut in Deutschland und zählt weltweit zu den renommiertesten Instituten in diesem Bereich. Am WZB forschen Wissenschaftler*innen aus aller Welt mit unterschiedlichen methodischen und disziplinären Hintergründen – darunter aus der Soziologie, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und der Rechtswissenschaft. Sie betreiben problemorientierte Grundlagenforschung, die sich mit den großen gesellschaftlichen Herausforderungen beschäftigt. Die Forschung ist theoriegeleitet, praxisbezogen, oft langfristig angelegt und international vergleichend. Zugleich fördert das WZB den Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft in verschiedenen Formaten. Das WZB ist eine gemeinnützige GmbH und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es wird durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin gefördert.
Die Stelle ist in der Forschungsgruppe „Recht und Steuerung im Kontext sozialer Ungleichheiten“ angesiedelt. Die Aktivitäten der Forschungsgruppe bewegen sich an den Schnittstellen von Verfassungsrecht, Rechtssoziologie und Bildungssteuerung und bilden eine Brücke zwischen sozial- und rechtswissenschaftlichen Ansätzen. Die gesellschaftlichen Effekte der rechtlichen Steuerungsinstrumente werden im Sinne der Social-Legal-Studies normativ-theoretisch sowie empirisch erforscht.
Ein Projekt der Forschungsgruppe befasst sich mit dem Thema „Reform der Privatschulregulierung: aktueller Stand und Perspektiven – mit einem besonderen Blick auf berufsbildende Schulen“. Das Projekt wird von Prof. Dr. Michael Wrase (WZB) und von Prof. Dr. Marcel Helbig (LIFBi/WZB) geleitet. Es wird von der Grete-Henry-Hermann-Stiftung gefördert.
Ihre Aufgaben
- Wissenschaftliche Mitarbeit im Rahmen des oben genannten Projektes. Hierzu gehören insbesondere:
- die Durchführung von rechtswissenschaftlichen Dokumentenanalysen und die Auswertung von wissenschaftlicher Literatur zu privaten berufsbildenden Schulen
- Vorbereitung und Durchführung einer schriftlichen Befragung der Landesministerien sowie leitfadengestützter Expert*innen-Interviews mit Mitarbeitenden der Landesministerien
- Codierung und Auswertung der schriftlichen Befragung sowie der Expert*innen-Interviews
- Fertigstellung der Analyse bis Ende 2027 und Vorbereitung von Publikationen zu den Forschungsergebnissen
Ihr Profil
- abgeschlossenes juristisches Studium mit erstem Staatsexamen (möglichst mit Prädikat)
- Interesse an rechtssoziologischen Fragen
- Expertise zu privaten Schulen in Deutschland
- Erfahrung in der Recherche und Auswertung von empirischen Daten
- Erfahrung in der Vorbereitung und Durchführung von Expert*innen-Interviews
- Teamfähigkeit und selbständige Arbeitsweise
- sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
Unser Angebot
- Vergütung entsprechend EG 13 TVöD Bund
- Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes (VBL U)
- Beratung und Unterstützung bezüglich Visum und Aufenthaltserlaubnis
- ein modern ausgestatteter Arbeitsplatz im Zentrum Berlins
- internationales, kollegiales und vielseitiges Arbeitsumfeld
- intensive Einbindung in die wissenschaftliche Community in Form von Kolloquien und Konferenzen
- flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit des mobilen Arbeitens (mindestens 20% der vertraglich vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit)
- Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, zertifiziert durch das Audit berufundfamilie
- umfassende Angebote zur fachlichen und überfachlichen Fort- und Weiterbildung sowie Qualifizierung
- Kantine mit einer großen Auswahl an frischen Speisen und Salaten
- ermäßigtes Monatsticket für den öffentlichen Personennahverkehr (Jobticket oder Deutschlandticket Job)
- vergünstigte Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten bei einer Mitgliedschaft im Sozialwerk.Bund
- Beratungs- und Unterstützungsangebote für WZB-Mitarbeitende in schwierigen Lebenssituationen
Wir schätzen Vielfalt und begrüßen alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung. Das WZB fordert Frauen und Personen mit Migrationshintergrund ausdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.
Für Fragen zur ausgeschriebenen Stelle wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Michael Wrase (michael.wrase[at]wzb.eu).
Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 18.11.2026 statt.
Weitere Informationen über die Forschungsgruppe unter https://www.wzb.eu/de/forschung/dynamiken-sozialer-ungleichheiten/recht…
Weitere Informationen über das WZB unter www.wzb.eu.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Motivationsschreiben und allen relevanten Zeugnissen (in einem pdf-Dokument) über unser Online-Bewerbungstool bis zum 05.11.2026.