Dr. Teresa Völker
Teresa Völker ist Politikwissenschaftlerin am Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung, eine gemeinsame Initiative des Wissenschaftszentrums Berlin und der Freien Universität Berlin. Zuvor war sie Gastwissenschaftlerin an der Harvard University am Minda de Gunzburg Center for European Studies, an der Sciences Po Paris und University of Oslo und arbeitete am WZB im Verbundprojekt "Politischer Protest und Radikalisierung (MOTRA)" sowie am Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG).
Ihre Forschung beschäftigt sich vor allem mit Demokratie und politischem Konflikt, insbesondere mit Fragen der politischen Kommunikation, politischen Mobilisierung, politischen Gewalt und öffentlichen Meinung. In ihrer aktuellen Forschung untersucht sie, wie politische und gesellschaftliche Akteure auf politische und demokratische Herausforderungen reagieren.
Für ihre Forschung erhielt sie mehrere Auszeichnungen, darunter den Dissertationspreis der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW), Friends of the WZB Award und war Finalistin für den Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Buch, Discursive Mainstreaming: How the Far Right Reshapes Public Debates. Ihre Forschung ist in führenden internationalen Fachzeitschriften erschienen, darunter European Journal of Political Research, Journal of European Public Policy und Political Communication.
Ihre Dissertation an der Freien Universität Berlin beschäftigte sie sich mit der Normalisierung der extremen Rechten und den Auswirkungen von islamistischer und rechtsextremer Gewalt auf die öffentliche Meinung und politische Debatten.
Sie steht regelmäßig im Austausch mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, politischen Entscheidungsträger:innen und Medien und koordiniert unter anderem den Zivilgesellschaftlichen Beirat des WZB. Über ihre Forschung berichteten unter anderem The Guardian und Der SPIEGEL.
